Freitag, Dezember 04, 2020

Intensiv-Schulungswochenende auf dem Hornberg

In der Segelflugausbildung blicken wir schon jetzt auf ein außergewöhnlich ertragreiches Jahr zurück. Fünf neue Flugschüler begannen bis zum Sommer 2017 mit der Ausbildung und konnten im Fluglager zum Teil sogar schon ihre ersten Freiflüge absolvieren. Da sich in den letzten Wochen noch einmal weitere neue Flugschüler angemeldet hatten, organisierten unsere beiden Vereinsjugendleiter Lisa Schulz und Leonard Krohmer am letzten Samstag und Sonntag kurzfristig ein großes Ausbildungswochenende. Mit insgesamt 51 Schulstarts wurde dabei fast Fluglagerniveau erreicht.

Meistens ebbt der Flugbetrieb auf dem Hornberg ja, auch wegen der Urlaubszeit, nach dem Fluglager deutlich ab. Nicht so in diesem Jahr, natürlich auch, weil das Wetter weiterhin fast durchgängig gute Bedingungen bietet. Dem Aufruf der beiden Jugendleiter folgten mit Frank Rodewald, Ingo Treuter, Moritz Schüle, Marc Baur und Oliver Bucher gleich fünf Fluglehrer, die am Samstag sieben und am Sonntag sogar neun Flugschüler betreuten. Leonard Krohmer selbst übernahm mit Lars Linkner den Dienst auf der Startwinde.

Während drei Neulinge erstmals die knackige Beschleunigung beim Windenstart und den Blick aus der Vogelperspektive  erlebten, kam Tobias Treschl als vorletzter neuer Soloflieger des Fluglagers nun auch zu seinem ersten Soloflug auf dem Hornberg. Da der Samstag auch noch sehr gute Thermik bot, konnten er und Lea Beismann mit 30 und 50 Minuten dazu gleich auch noch längere Soloflüge genießen. Neben den Windenstarts begannen zwei Flugschüler auch ihre Umschulung auf den Duo-Discus Leistungsdoppelsitzer und den Flugzeugschlepp.

Am Ende waren durch die Bank weg alle von dem Wochenende begeistert. Alexander Borath freute sich über seine ersten Flüge und darüber, wie er direkt in die Schülergruppe integriert wurde. Noah Eckert fand es „cool, dass alle zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen, um möglichst viel Flugzeit aus dem Tag herauszuholen“. Madeleine Reissmüller, schon seit zwei Jahren dabei, hob die gewachsene Jugendgruppe hervor, in der Anfänger, Alleinflieger und Fortgeschrittene Hand in Hand miteinander arbeiten. In der sich selbst organisierenden Flugschüler-Gruppe wird an jedem Flugtag echter Teamgeist praktiziert, ohne den in der Fliegerei nichts läuft.

Alle Flugschüler danken wieder einmal ihren komplett ehrenamtlich tätigen Fluglehrern für dieses erlebnis- und ertragreiche Flugwochenende und hoffen natürlich, dass es noch nicht das letzte war.

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