Freitag, März 01, 2024

Bundesliga, Runden 5 + 6: Tabellenrang 4 gehalten

05.06.2023:  Mit sechs sehr verschiedenen Streckenflügen - sowohl schnelle als auch lange – konnten wir am vergangenen Wochenende in Bundesligarunde sechs den 4. Rundenrang erzielen. Den spannendsten und gleichzeitig hinsichtlich Streckenpunkten auch punkthöchsten Flug erzielte Joachim Nuding, der am Sonntagabend, gespannt erwartet von seinen Kameraden, erst um viertel nach acht Uhr wieder auf dem Hornberg landete.

In Runde 5 am Pfingstwochenende hatten die Gmünder Piloten trotz Vorbereitung auf das Hallenfest mit Platz 10 ein ordentliches Ergebnis eingeflogen. Dies war vor allem  Frank Rodewald und Tobias Ladenburger zu verdanken, die derzeit an den Deutschen Meisterschaften in Bayreuth teilnehmen. Benjamin Weiß und Günter Kölle komplettierten mit Flügen vom Hornberg aus am Samstag vor Pfingsten das Ergebnis.

Auch am vergangenen Wochenende lieferten unsere in Bayreuth fliegenden Piloten wieder Höchstleistungen ab, diesmal kamen Frank Rodewald und Joachim Koch, der ebenfalls bei der DM in Bayreuth fliegt, in die Wertung. Getoppt wurden sie nur von Freddy Hein, der vom Hornberg aus mit einem doppelten abgeflogenen Ziel-Rückflug (auch „Jojo“ genannt) bis Kelheim an der Donau die den schnellsten Schnitt ablieferte.

Lars Linkner und Nachwuchs-Streckenflieger Tobias Treschl flogen vorher angemeldete Langstrecken von weit über 500 km Länge nach Osten bis zur Grenze zu Tschechien und steuerten damit Streckenpunkte zur Bundesligawertung bei.

Mit gut 600 km Streckenlänge gelang Joachim Nuding aber der Knallerflug des Tages: Er entschied sich für ein ebenfalls vorher angemeldetes Dreieck um den Nürnberger Luftraum herum. Nach Osten ging es zunächst sehr gut unter starken Aufwinden und Wolken, Teil 2 Richtung Norden bis zum Wendepunkt Bischofsberg in der Rhön war schon etwas schwieriger. Der Heimflug wurde dann zum Krimi. Nuding musste ein ums andere Mal in immer schwächer werdenden Aufwinden zäh kämpfen, um oben zu bleiben. Südlich von Rothenburg brauchte er sage und schreibe 23 min in einem Aufwind, um genügend Höhe für das Weiterfliegen Richtung Hornberg zu „tanken“ und eine Landung in Rothenburg zu vermeiden.  Bei Schwäbisch Hall lieferte ihm die Sonneneinstrahlung in ein Waldstück das notwendige minimale Steigen, um weiterzukommen, inzwischen verfolgten die Kameraden auf dem Hornberg seinen Kampf live im Internet. Nachdem er schon den Entschluss gefasst hatte, auf dem über 300 m tiefer als der Hornberg liegenden Flugplatz Heubach zu landen, erwischte er schließlich den letzten rettenden Aufwind  nördlich von Gaildorf und landete glücklich nach 8 Stunden 44 min Flugzeit auf dem Hornberg. Diese vor Ort und in der WhatsApp-Gruppe der Fliegergruppe gefeierte Meisterleistung sicherte uns Rundenrang 4 und die Verteidigung des 4. Tabellenranges in der Tabelle.

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