Samstag, November 28, 2020

Erste Segelflugbundesliga, Runde 5

29.06.2020:  Nachdem wir in der 4. Runde der Segelflugbundesliga trotz sehr schöner und weiter Flüge in der Tabelle einen Rang eingebüßt hatten (wobei Günter Kölle den schnellsten Wertungsflug erzielte), ging es am vergangenen Wochenende nun wieder um zwei Tabellenränge aufwärts. Das Wetter am Samstag war allerdings sehr anspruchsvoll, es herrschte eine Gewitterlage und es stand nicht allzu viel Höhe zur Verfügung, das Außenlanderisiko war dementsprechend hoch. So schafften es von den sieben Piloten, die für Bundesligaflüge gestartet waren, tatsächlich auch nur drei wieder zum Hornberg bzw. in die Nähe zurück. Die anderen 4 Piloten landeten auf weiter entfernten Flugplätzen. Die drei gewerteten Flüge waren punktemäßig aber so hoch, dass Rundenrang 12 dabei heraussprang.

Wegen der Unsicherheit bezüglich der besten Fluggebiete einigten sich die sieben Piloten auf eine gemischte Taktik, indem sie drei verschiedene Kurse wählten: Über den Bromachsee nach Osten, über Dinkelsbühl nach Norden und über die Schwäbische Alb Richtung südwest. Auch war das Timing schwierig: Die Thermik braucht normalerweise Zeit, sich richtig zu entwickeln, dafür steigt am Nachmittag dann auch das Gewitterrisiko.

Den schnellsten Flug lieferte schließlich Lars Linkner, der den Ostkurs gewählt hatte und bis Amberg westlich von Nürnberg flog. Johannes Frey war als letzter gestartet und hatte auf der Alb gute Bedingungen und sogar Wolkenstraßen vorgefunden, unter denen er Tempo machen konnte. Sein Flug endete zwar auf dem Messelberg (Donzdorf), da dieser aber im Umkreis von 15 km vom Startplatz liegt, war der Flug gültig. Bastian Hörber schaffte den dritten Wertungsflug, ebenfalls Richtung Osten. Nach einer Beinahe-Außenlandung nördlich des großen Brombachsees schaffte er mit viel Geschick und Geduld den Rückweg dann doch, und dass sogar mit einem „Handicap“, wie er später augenzwinkernd schrieb: Er war die ganze Zeit versehentlich mit ausgefahrenem Fahrwerk unterwegs!

Mit Hilfe dieser spannenden Flüge konnten wir uns nun zwei Ränge nach oben arbeiten und sind nun fast aus dem Abstiegsbereich heraus.

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