Am Sonntag, pünktlich zum 1. März, lockte das tolle Wetter wieder Piloten der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd auf Ihren Flugplatz. Drei Fluglehrer begannen mit gegenseitigen Checkflügen, danach konnten auch erste Scheinpiloten und Flugschüler zu Überprüfungsflügen starten. 26 Starts gingen bei Sonnenschein über die Piste, darunter auch die ersten Segelflugstarts der Saison, wie immer beobachtet von zahlreichen Ausflüglern. Nun hoffen die Gmünder und Waldstetter Piloten darauf, dass die nächsten Wochenenden weiterhin schöne Flugwetterlagen bieten werden.


Am Samstag den 08.11. war auf dem Hornberg mal wieder unser inzwischen traditioneller Herbstputz angesagt. Um die 40 Mitstreiter waren dabei, darunter auch wieder Mitglieder unserer Fliegerkameraden der Fliegergruppe Waldstetten.

Locker 100 m völlig marode Zäune wurden weggerissen und erneuert (hier: Florian Stein (l) und Wolfgang Umann) (Foto: Martin Balzer)

Für jede „Baustelle“ fanden sich Teams zusammen. Es wurden Hecken um Hangar 1 zurück geschnitten, Unmengen von Laub entsorgt und die Feuerstelle ausgeräumt. Auf dem Weg zum kalten Feld wurden auf rund 100 Metern die maroden Holzzäune erneuert, auf der Landebahn wiederum unzählige Löcher gestopft, Einsteller eingestellt, Dachrinnen gesäubert und die Tankstellenfläche gereinigt. Nicht zuletzt sorgte auch ein Küchenteam seit dem Morgen dafür, dass die hungrigen Arbeitenden zur Mittagszeit im Hangar 3 eine ordentliche Mahlzeit vorfanden.

Jetzt gibt's was Leckeres zwischen die Zähne! (Foto: Martin Balzer)

Insgesamt war es wieder eine sehr gelungene Aktion, mit der die Flieger vom Hornberg auch ihren Teil dazu beigetragen haben, dass der Flugplatz mit seiner Umgebung ein attraktives Naherholungsgebiet bleibt.

Am vergangenen Samstag fand in Hamburg der 81. Deutsche Segelfliegertag statt. Wir waren als Titelgewinner der ersten Segelflugbundesliga eingeladen und mit 13 Mitgliedern vor Ort.

Sogar die Bahn hatte eine Überraschung für uns bereit: der ICE kam am Abend zwei Minuten früher als geplant in Hamburg an! Der Anreisetag endete für uns mit einem Besuch der hell erleuchteten und mit jungen Leuten in Halloweenkostümen vollgestopften Reeperbahn.
Am nächsten Tag fand der eigentliche Segelfliegertag statt. Mit dabei Segelflieger aus allen Bundesländern sowie alle namhaften Hersteller von Segelflugzeugen und Zubehör mit kompletten Flugzeugen und vielen weiteren Exponaten. Gegen Mittag war es dann soweit: Der DAeC-Vizepräsident für den Sport, René Brodmühler, bat die erfolgreichsten Sportsegelflieger des Jahres 2025 zur Ehrung auf die Bühne des großen Audimax-Saales der Hamburger Universität. Gegen Ende kam dann auch der große Augenblick für uns mit der Ehrung für den Meistertitel 2025 in der Segelflugbundesliga. Am Nachmittag folgten diverse Fachvorträge zu vielfältigen Themen rund um das Segelfliegen, die auf großes Interesse stießen: In den kleineren Hörsäälen gab es zum Teil nur noch Stehplätze. Mit einer Party in den Kasematten von Hamburg ließ die Segelfluggemeinde den Tag ausklingen.


Da wir am Sonntag noch eine Menge Zeit bis zur Rückfahrt zur Verfügung hatten, drehten wir noch zwei Sightseeing-Runden: Zuerst auf dem Wasser mit einer großen Hafenrundfahrt, vorbei an riesigen Frachtschiffen, Lastkränen und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. Danach blieb noch genug Zeit für eine ausgiebige Tour durch die 2015 zum Weltkulturerbe erklärte und wirklich beeindruckende Hamburger Speicherstadt.

Rundgang durch die Hamburger Speicherstadt (Foto: Laura Strobel)
Rundgang durch die Hamburger Speicherstadt (Foto: Laura Strobel)

Am Samstag 20. September war es endlich soweit: Auf dem Homberg fand unsere große 100 Jahre Jubiläumsfeier statt. Neben dem offiziellen ersten Teil am Vormittag, bei dem viele namhafte Vertreter aus Politik und Umgebung das Wort ergriffen, gab es an diesem Tag auch Flüge, die mit Fug und Recht als historisch eingestuft werden dürfen: Unter anderem flog wieder ein originales Gleitflugzeug vom Typ „Zögling“ über dem Hornberg! Es handelt sich dabei um einen der beiden Typen, deren Baubeginn den Beginn der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd markieren (Siehe unter https://extern.flg-gd.de/geschichte-des-vereins/). Und es war ein „Zögling“, der 1928 mit Joself Schedel den ersten nachgewiesenen Gleitflug im Bereich von Hornberg und Kaltem Feld durchführte.

Der "Zögling" über dem Hornberg, 192X (Archiv Gerd Zipper)
Der "Zögling" über dem Hornberg, 2025 (Foto: Leon Beisswanger)

Neben vielen flugfähigen Oldtimer-Segelflugzeugen vom fliegenden Museum Hahnweide e.V. und dem IG Scheibe e.V. um Hartmut Sammet kamen auch die beiden Segelflugenthusiasten Thomas Fessler aus Bettlach Solothurn im Schweizer Jura und Marius Fink (früheres Mitglied der Gmünder Fliegergruppe) auf den Hornberg. Sie brachten zwei historische Segelflugzeuge mit, darunter den erwähnten Zögling. Dieses Exemplar der bereits 1926 konstruierten Maschine war mit Baujahr 1944 zwar vergleichsweise „jung“, aber bestand dafür auch noch zu 90 % aus Originalteilen, wie Fessler, der das Flugzeug in den 2010er Jahren mit seinem Team restauriert und wieder flugbereit gemacht hatte, zu berichten wusste. Und die beiden Piloten hatten wirklich alles dabei: Eine Startschiene und ein spezielles V-förmiges Gummiseil für Gummiseilstarts, Seil und Auslösevorrichtung für Autostarts und alle für diese exotischen Startarten benötigten Berechtigungen.

Zögling im F-Schlepp hinter der Piper (Foto: Leon Beisswanger)
Zögling und Airbus (oder Boeing), (Foto: L. Beisswanger)
Gummihunde: Rennen!! (Foto: Leon Beisswanger)

So war der Zögling dann etliche Male in der Luft zu bewundern: Zunächst im Flugzeugschlepp, mit dem die beiden Piloten und die zahlreichen Zuschauer am Boden auch längere Flüge genießen konnten. Dann verwandelten sich 20 Gmünder Vereinspiloten in sogenannte „Gummihunde“, zogen die dicken Gummiseile lang und ließen den Zögling auf eine Art in die Luft schnellen, wie es 1928, damals hangabwärts, erstmals auf dem Hornberg geschehen war. Als Krönung folgten dann tatsächlich noch zwei Autostarts, eine Startart, die in den 1930er Jahre üblich war, auf dem Hornberg aber sicherlich schon etliche Jahrzehnte nicht mehr praktiziert worden ist. Und schon gar nicht, wie am Samstag, mit einem E-Auto. Die Gmünder Flieger sagen hiermit noch einmal allen ein herzliches Dankeschön, die Ihre Flugzeuge bereitwillig zu diesem Fest zur Verfügung gestellt haben. Das alles selbstverständlich kostenlos und ehrenamtlich.

Ebenfalls historisch und gleichzeitig ein wenig wehmütig war der letzte Segelflugstart gegen Abend: Bastian Hörber von der Gmünder Fliegergruppe und Freddy Müller, ein eingespieltes Doppelsitzer Wettbewerbsteam, flogen den alten Schuldoppelsitzer vom Typ Ka4 „Rhönlerche“ zurück in seinen heimischen Hangar am Nachbarfluggelände Bartholomä. Mit genau dieser Rhönlerche war der frühere Hornberg-Fluglehrer und Segelflieger-Urgestein Heinz Gromann zweimal eine 300 km Strecke geflogen. Das ist mit dieser behäbigen Schuldoppelsitzerkonstruktion aus dem Jahre 1952 eine bis heute unübertroffene Leistung, über die in Segelfliegerkreisen mit Ehrfurcht gesprochen wird. Gromann ist nun im August diesen Jahres, knapp 99-jährig, verstorben, und sein 99. Geburtstag fiel zufällig genau auf den Jubliäums-Samstag, den 20. September! So hat er von oben bestimmt zugeschaut, als „seine“ Rhönlerche mit Team „Heins“ („H1“ ist das Wettbewerbskennzeichen von Hörber und Müller) vom Hornberg abhob!

Die Rhönlerche, mit der Heinz Gromann 1976 seine 300 km geflogen ist, hier gesteuert vom Team "H1" Bastian Hörber und Freddy Müller (Foto: Martin Balzer, Filmausschnitt)

Am Samstag den 20. September war es so weit: Nach monatelanger Vorbereitung fand auf dem Hornberg unsere große Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Vereinsjubiläum statt. In Hangar 3 war eine große Flugzeugausstellung mit Segelflugzeugen aus allen Jahrzehnten aufgebaut, dazwischen gab es auch einige historische Motorräder und Autos zu bestaunen. Durch diesen Parcour, der am rückseitigen Halleneingang mit einem Gleitflugzeug „Zögling“ aus dem Gründungsjahrzehnt der Fliegergruppe, den 1920er Jahren, begann, kamen die Gäste und saßen schließlich erwartungsvoll auf Ihren Plätzen am anderen Hangarende.

Um 10 Uhr startete unser erster Vereinsvorsitzender Leonard Krohmer den Reigen der Festredner. Ihm folgten zahlreiche Grußworte von Gästen aus Kreis- und Landespolitik, Sport und Luftfahrtszene. Der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold machte den Anfang, er hob zum Beispiel hervor, dass die Fliegerei eben nicht, wie oft in der Öffentlichkeit angenommen, einem elitären Kreis vorbehalten ist, sondern dass gerade auch die Gmünder Fliegergruppe eine offener Verein ist, der insbesondere Einsteiger mit dem wirklich günstigen Angebot „für 249,- € zum Alleinflug“ niederschwellig willkommen heißt. Es folgte Landrat Joachim Bläse, der eine flammende Rede über den vor 100 Jahren herrschenden Gründergeist und den großen Mut der Pioniere von damals hielt, und der diesen Mut den heutigen Generationen wünscht.

Robert Hamm vom Regierungspräsidium Stuttgart (Leiter des Referats für Luftfahrt) betonte, dass Vereine wie die Fliegergruppe auch Grundsteine für Karrieren als Berufspiloten legen (Anm. der „Redaktion“: Auch im letzten Jahrzehnt sind Segelflieger aus unserer Mitte sowohl Verkehrs- als auch Militärpiloten geworden). Der neue Präsident des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes BWLV überreichte nach seinem Grußwort Leonard Krohmer das Ehrendiplom Wolf Hirth. Die Grußworte der beiden Sportrepräsentanten Manfred Pawlita (Vizepräsident des Württembergischen Landessportbundes WLSB) und Ralf Wiedemann (Stadtverband Sport Schwäbisch Gmünd) legten Zeugnis ab über die seit einigen Jahren erfolgreich vollzogene Integration des Luftsports in die allgemeinen Sportverbünde Deutschlands. Am Schluss hielten unsere Fliegerkameraden der Fliegergruppe Waldstetten dann noch eine besondere Überraschung für uns bereit: Sie überreichten uns einen Gutschein für 100 Windenstarts auf ihrer Startwinde!

Nach den Festreden, die von Lea und Amelie Hann an Geige und Piano umrahmt wurden, folgte die festliche Taufe unserer beiden neuesten Flugzeuge vom Typ Ventus 2cxT. Deren Anschaffung hatte nicht unwesentlich zum Erringen des diesjährigen Meistertitels in der Segelflugbundesliga beigetragen. Zuerst sprach die evangelische Pfarrerin Judit Steinestel über die Begeisterung, die die Fliegerei bei Ihren Kindern auslöst, wenn Sie auf dem Hornberg ist: Sie beschrieb, wie sie jeden Windenstart fasziniert beobachten, bis das Flugzeug schließlich ausklinkt. Dann übernahm der katholische Pfarrer Johannes Angstenberger, der die beiden Flugzeuge schließlich auch segnete. Als Taufpaten fungierten die Ortsvorsteher der Gemeinden Weiler und Degenfeld, Christian Krieg und Hans-Peter Wanasek. Die beiden Sporteinsitzer hören von nun an auf die Namen „Hornberg“ und „Bernhardus“ (für nicht ortskundige: letzterer ist der nächstliegende Berg gegenüber dem Hornberg).

Nach der Taufe gab es Sekt und Häppchen und bald kam auch der Flugbetrieb in Gang: Unsere Waldstetter Kameraden flogen Schulstarts an der Winde, es gab Gastflüge im Motorsegler und zwei 4-sitzigen Sportflugzeugen sowie auch etliche Starts mit historischen Segelflugzeugen, welche nicht nur im Hangar 3, sondern auch auf dem „Vorfeld“ abgestellt waren. Hier gilt unser besonderer Dank allen Vereinen, die uns diese Flugzeuge kostenlos zur Verfügung gestellt haben und damit die historische Dimension dieses Jubiläums für die Besucher plastisch erlebbar machten: dem fliegenden Museum Hahnweide e.V., der IG Scheibe e.V., der Stiftung Segel-Flug-Geschichte aus der Schweiz sowie der Fliegergruppe Heubach e.V..

Einige dieser erwähnten Flügen hatten auch selber historische Dimensionen. Darüber mehr im nachfolgenden Blogartikel.

Der Tag fand dann seinen „Ausklang“ mit einer großen Konzert-Party in Halle 2. Den Anfang machten drei Livebands: Das Steff Müller Trio, Blues Ex & the Virgin Horns und Attenti al Cane. Danach übernahm dann DJ RMJS die Decks, um die Party gegen die Hallendecke zu treiben.

Es war ein Tag, den wohl niemand vergessen wird, der dabei war!

Die Segelflug-Bundesliga-Saison 2025 ist vorbei – und wir, die Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd, stehen ganz oben auf dem Podest. In 11 von 17 Runden haben wir es unter die Top 5 geschafft und lagen im Schnitt rund drei Plätze vor unserem stärksten Verfolger, dem SFZ Königsdorf. Während andere Vereine Höhen und Tiefen erlebten, haben wir eine konstant starke Saison hingelegt – und das zahlt sich nun aus.


Konstanz und Teamgeist als Schlüssel

Schon zu Beginn der Saison war uns klar, dass wir nur mit einer klaren Struktur und echtem Teamgeist erfolgreich sein können. Deshalb haben wir uns bewusst organisiert: Briefings um 9 Uhr für alle, eine klare Koordination, wer wann fliegt, und die Vergabe freier Doppelsitzerplätze an unseren Nachwuchs. So konnten wir sicherstellen, dass nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ fliegen, sondern der ganze Verein von der Bundesliga profitiert.

Oft haben wir uns bewusst für Sicherheit und Teamwertung entschieden, auch wenn einzelne Piloten mit etwas mehr Risiko noch ein paar Kilometer hätten sammeln können. Am Ende zählt der Erfolg des Teams – und das hat uns zum Meister gemacht.


Wetter, Hornberg und „Auswärtsspiele“

Natürlich spielt das Wetter immer eine große Rolle. In dieser Saison mussten wir nur zweimal organisierte „Auswärtsspiele“ fliegen – ein Vorteil für uns. Glücklich war auch, dass wir in der vorletzten Runde ohnehin durch Vereinslager und Wettbewerbe über ganz Deutschland verteilt waren. So konnten wir die Chancen optimal nutzen.

Unser Hornberg bietet uns außerdem eine gute Ausgangslage. Für Speedflüge ist die Alb perfekt erreichbar, und durch frühe Starts haben wir oft einen kleinen Vorsprung. Aber wir wissen auch: Wir sind nicht die einzigen mit einer starken Basis – entscheidend war unser Zusammenspiel als Team.


Jugendförderung und Vereinsleben

Ein besonderer Baustein unseres Erfolges ist die Jugendförderung. Mit unserem jährlichen Leistungsfluglager am Hornberg geben wir frischen Scheininhabern und jungen Talenten die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Piloten anspruchsvolle Aufgaben zu fliegen. Das stärkt nicht nur die fliegerischen Fähigkeiten, sondern auch den Zusammenhalt.

Dazu kommt unser aktives Vereinsleben: Grillabende, Sommerfeste und das tägliche Miteinander auf dem Flugplatz schaffen eine Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig motiviert. Nicht zuletzt trägt auch unsere Öffentlichkeitsarbeit dazu bei – wir zeigen Präsenz in der Region, und das spornt uns zusätzlich an.


Doppelter Grund zum Feiern 🎂✈️

Der Titelgewinn passt perfekt zu unserem Jubiläumsjahr: 2025 feiern wir 100 Jahre Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd. Am Samstag, den 20. September, laden wir zu einem großen Festprogramm ein – mit zwei Flugzeugtaufen, einer Ausstellung zur Vereinsgeschichte, Flugbetrieb mit historischen Maschinen, Biergarten und abends Party mit Live-Bands und DJ.

Der Meistertitel krönt dieses besondere Jahr und macht die Feier noch bedeutungsvoller. Wir freuen uns riesig, dieses Highlight mit allen Mitgliedern, Freunden und Gästen teilen zu können.


👉 Wir sind stolz auf das, was wir als Team erreicht haben. Jetzt genießen wir den Moment – und ab nächster Saison gilt es, den Titel zu verteidigen!

Hundert Jahre Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd

Jubiläum am Hornberg

Im Jahr 1925 legten engagierte Pioniere in Schwäbisch Gmünd den Grundstein für unseren Verein. Heute feiern wir einhundert Jahre Segelflugleidenschaft mit einem offenen Fest am Tag und einer großen Party am Abend.

Hornberg Abendstart 19.00 Uhr

Start 10.00 Uhr Tagesprogramm

  • Feierliche Flugzeugtaufe
  • Familienfest mit Kinderschminken, Spielen und regionalen Köstlichkeiten
  • Oldtimer der Lüfte und Straßen zum Staunen
  • Buchlesung mit der Kinderbuchautorin Judith Spörl
  • Ausstellung historischer Segelflugzeuge in Hangar 3, jedes Jahrzehnt unserer Geschichte zum Anfassen

Start 19.00 Uhr Abendprogramm

  • Große Jubiläumsparty im Hangar
  • Livemusik mit Steff Müller Trio, Blues Ex und the Virgin Horns und Attenti al Cane
  • Anschließend DJ RMJS für die lange Partynacht

Tickets gelten nur für die Abendveranstaltung.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

Kommt vorbei, wir freuen uns darauf, mit euch unser hundertjähriges Jubiläum zu feiern.

Nachdem es uns in der vorherigen Runde 11 gelungen war, die Tabellenführung zurück zu erobern, konnte sie diese Woche, wieder bei sehr guten Wetterbedingungen, weiter ausgebaut werden und beträgt jetzt 18 Punkte auf den SFZ Königsdorf.

Die Wetterlage in Runde 11 war quasi eine Steilvorlage für uns, die Tabellenführung zurück zu holen. Dies wurde konsequent auf der Achse Richtung Prag für den Speed mit Zielrückflügen genutzt. Joachim Koch liefert mit seinem Flug bis zum Prager Luftraum mit 140 km/h den Top Speed unter allen Vereinen der ganzen Liga in Runde 11. Frank Rodewald deklarierte sich ein exotisches Dreieck quer durch Tschechien bis fast nach Sachsen und holte unsere längste Strecke. Das Ergebnis war ein Rundensieg - der zweite in Folge nach dem in Runde 10. Mit diesem wurde die Tabellenführung zurückgeholt und gleich auf ordentliche 8 Punkte ausgebaut.

Das vergangene Wochenende in Runde 12 startete zunächst mit deklarierten Dreiecksflügen: Frank Rodewald, Tobi Treschl holten am Samstag Streckenpunkte. Der Sonntag erwies sich dann als der bessere Tag: Tobi Ladenburger und Lars Linkner schafften es, die Speedwertung mit Flügen zwischen Regensburg im Osten und dem Klpppeneck an der Süd-West-Spitze der Schwäbischen Alb abzusichern.

Luftbild (Foto: Frank Rodewald)
Luftbild Ludwigshafen/ Mannheim (Foto: Joachim Koch)

Joachim Koch schoss am Sonntag erneut den Vogel ab und erzielte mit einem exotischen Dreieck bis ins Saarland von 758 km diesmal die punkthöchste Streckenwertung aller Vereine des Wochenendes. Fast nebenbei fiel dabei dann auch unser drittschnellster Schnitt mit ab. Mit diesem Schachzug konnte er auch die anderen starken Vereine der Alb (Kirchheim, Dettingen) auf Distanz halten. Ein Selbstläufer war sein Flug übrigens nicht, zweimal musste er sich aus Bodennähe wieder „ausgraben“, das zweite Mal bei Neresheim – während die Vereinskameraden seinen sage und schreibe 45 min dauernden Kampf ums Obenbleiben mit gedrückten Daumen an den Handies verfolgten.

Der Rundensieg ging übrigens verdient an den LSR Aalen, der am Samstag Zielrückkehrflüge in den Schweizer Jura gelegt hatte und den Sonntag auf der Alb noch konsequenter für die Speedwertung genutzt hatte.

23.06.2025: Runde 9 der Segelflugbundesliga markierte am vergangenen Wochenende den Start der zweiten Hälfte der 17 Runden umfassenden Liga. Unser Motto lautete „Schadensbegrenzung“. Denn die Alpen boten erneut gute Bedingungen, so dass „nur“ maximal ein dritter Rundenrang hinter den beiden Alpen-Vereinen, mit denen wir uns derzeit die Spitzenplätze in der Tabelle teilen, möglich erschien. Dass dann sogar Rang zwei heraus sprang, wurde mit echtem Jubel begrüßt.

Für die Schwäbische Alb waren wieder Hitze und Blauthermik vorhergesagt, immerhin mit einer Chance auf Thermikwolken mit hoher Basis für den Sonntag-Nachmittag. So wurde beschlossen, sich auf den Sonntag zu konzentrieren. Immerhin finden ja derzeit auf dem Flugplatz Burg Feuerstein in Nord-Ost-Bayern Deutsche Segelflugmeisterschaften statt, an denen von uns auch die Lars Linkner und Günter Kölle teilnehmen. Und diese lieferten im Rahmen des Wettbewerbs am Samstag schon mal zwei ordentliche Wertungsflüge.

So schön kann Segelfliegen sein (Foto: Andreas Hachtel)
Der schnellste Gmünder der Runde: Tobias Ladenburger in seiner JS3 (Foto: Martin Balzer)

Sonnntag Mittag gingen dann am Hornberg fünf Streckenjäger mit wie immer taktischer Verteilung an den Start: Freddy Hein, Joachim Koch, Tobias Ladenburger und Andreas Hachtel hatten Ziel-Rück-Strecken entlang der Alb bis zum Schwarzwald deklariert. Benny Weiß probierte trotz des kritischen Wetters ein deklariertes Dreieck um den Stuttgarter Luftraum, um im Erfolgsfalle besonders hohe Streckenpunkte zu erzielen.

Benny Weiß verfehlte sein Ziel leider und musste südlich des Nördlinger Rieses den Motor aktivieren. Hein und Koch schafften ihre deklarierten Strecken und holten dabei Strecken- wie auch Geschwindkeitwertungspunkte. Ladenburger war schon nach dem Start in ein Abwindfeld geraten und brauchte daher sein Jet-Triebwerk, holte aber dann auf freier Strecke unsere höchste Geschwindigkeitswertung. Andreas Hachtel verpasste den Einzug in die Wertung nur knapp, obwohl er für den Rückflug zum Hornberg entlang von ca. 2/3 der gesamten Alb nicht einen einzigen Thermik-Kreis benötigte und damit in diesem Abschnitt der schnellste war. Wie angesagt gab es im Südwesten der Alb und über dem Südschwarzwald tatsächlich die angesagte Bewölkung, welche die Piloten bis auf fast 3000 m Höhe trug und den Flügen in diesem Abschnitt mit phantastischer Aussicht auch einen echten Genußfaktor verlieh.

Mit diesen Ergebnissen konnten die Gmünder am Ende sogar die Kameraden vom SFV Bad Wörishofen noch knapp überflügeln und mussten sich nur dem an beiden Tagen mit jeweils 16 Piloten angetretenen SFZ Königsdorf geschlagen geben. So liegen wir weiterhin, hochmotiviert, auf Tabellenplatz 2.

Am vergangenen Samstag gingen sieben unserer Sportpiloten an den Start, um den momentan gehaltenen „Platz an der Sonne“ in der Tabelle der ersten Bundesliga zu verteidigen. Mit einem dritten Rundenrang mussten sie sich am Ende nur zwei Vereinen in den wettertechnisch begünstigten Alpen geschlagen geben. Zwei weitere Punkte Abstand auf den neuen Tabellenzweiten kamen damit hinzu .

Konzentration beim Briefing (Foto: Keine Ahnung)

Hohe Temperaturen und mittelmäßige thermische Bedingungen bei oft starker Bewölkung prägten den Samstag. Im Briefing wurden mit Augenmaß Strecken von bis zu 550 km deklariert. Tobias Ladenburger, Benni Schüle und Joachim Koch übernahmen die gemischt konzipierten Zielrück-Strecken nach Osten bis in den bayrischen Wald bzw. Tschechien. Alle drei schafften die deklarierten Strecken und so erreichte Koch die dritthöchste Strecken- und Ladenburger die zweitbeste Speedwertung. Benny Weiß, Freddy Hein und Tobias Treschl im Dopplesitzer mit dem Vereinsvorsitzenden Leonard Krohmer flogen deklarierte Dreiecke um den Nürnberger Luftraum. Weiß und Hein holten im Teamflug die höchsten Streckenwertungen, Hein dazu noch die drittbeste Speedwertung.

Startaufstellung auf dem Hornberg (Foto: Claus Strobel)
Über Ulm statt um Ulm herum... ;o) (Foto: Lars Linkner)

Lars Linkner hatte komplett auf Geschwindigkeit gesetzt und bewusst auf die Deklaration der Wendepunkte verzichtet, um frei der besten Thermik folgen zu können. Die Strategie zahlte sich aus, er holte über der schwäbischen Alb im schnellen Geradeausflug unsere höchste Speedwertung.

Was ist beeindruckender? Der lange Flügel oder der schöne Cumulant? (Foto: Tobi Treschl)
Dürrlohspeicher (Foto: Joachim Koch)

Mit den 15 Rundenpunkten haben unsere Piloten das maximal Mögliche aus dem Tag herausgeholt. Nun hoffen wir für das nächste Wochenende ebenfalls auf einen guten Samstag. Denn am Sonntag beginnt das traditionelle Hallenfest, und da sind auch die Streckenflieger damit beschäftigt, auf dem Hornberg die Gäste bewirten.

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