Segelflugbundesliga Runde 2: Es geht aufwärts!
In der 2. Runde der erstens Segelflug Bundesliga konnten wir direkt wieder ein Zeichen setzen. Bis auf die unschlagbare Wetterlage über den Alpen, die den wie immer ebenso aktiven Vereinen SFZ Königsdorf und SFV Bad Wörishofen die Ränge 1 und 2 sicherten, blieben alle Bundesliga Vereine hinter uns zurück. Rundenrang drei bescherte einen Sprung um sieben Tabellenplätze auf nun Rang sechs.

Das Topwetter über den Alpen hatten unsere Streckenflieger bereits klar im Blick, als das Team am Samstag morgen die Tagestaktik besprach, mehr als Rang 3 war also nicht realistisch. Um den Tag optimal zu nutzen, wurden gleich drei verschiedene Strecken geplant. Team 1 mit Frederick Hein und Lars Linkner startete frühzeitig Richtung Süden, um ein großes Dreieck über Alb und Schwarzwald, welches im Gegensatz zu Hin- und Zurück-Strecken hohe Bonuspunkte bringt, gleich zweifach zu umrunden. Ex-Europameister Hein gelang das auch, was ihm unsere höchste Punktzahl des Tages einbrachte, da er in die Strecken- und Geschwindigkeitswertung kam, LarsLinkner erreichte die dritthöchste Speedwertung. Tobi Ladenburger hatte mit Felix Rössler und Jo Koch sogar einen Viereckskurs deklariert, der mit denselben Bonuspunkten belohnt wird, er erreichte noch eine minimal höhere Speedwertung als Hein.
Allen gemein war, dass sie ohne Wolkenhilfe sprichwörtlich „ins Blaue“ hinein die Schwäbische Alb hinunter bis in den Schwarzwald flogen. Erst dort gab es dann endlich Cumuli. Außergewöhnlich war auch, dass die wolkenlosen Aufwinde bis in eine Höhe von bis zu 3000 m reichten – das gibt es extrem selten und ermöglichte trotz der Schwierigkeiten beim Finden der Aufwinde Streckenlängen im Bereich von 500 – über 600 km.
Besonders anspruchsvoll waren auch die Flüge von Team zwei mit Benny Weiss und Frank Rodewald, die ein 520 km Dreieck um Stuttgart herum flogen, wo vor allem der Rückweg nördlich von Stuttgart extrem schwierig war, da hier die erreichbare Höhe deutlich geringer ausfiel. Weiß erzielte damit vor Joachim Koch die höchste Gmünder Streckenwertung, Rodewald musste kurz vor dem Hornberg den Motor bemühen und verpasste so die Wertung.

Mit diesem hervorragend genutzten 2. Wertungswochenende melden wir uns nun wieder für einen spannenden Bundesliga-Sommer zurück!
