Mittwoch, Oktober 28, 2020

Segelflugbundesliga, Runde 8: mächtig aufgeholt!

20.07.2020:  Am vorletzten Wochenende hatten unsere Sportpiloten die Bundesliga (Runde 7) quasi hintenangestellt und hatten dafür mit Strecken zwischen 900 und 1000 km neue Streckenflugrekorde vom Hornberg aufgestellt. Am vergangenen Wochenende lag nun der Fokus darauf, verlorenen Boden gut zu machen, was mit einem zweiten Rundenrang definitiv gelungen ist.

Frank Rodewald war mit gut 145 km/h der schnellste Gmünder in Runde 8 und zusammen mit dem denselben Flugzeugtyp fliegenden Mario Kiessling von der Fliegergruppe Wolf Hirth (Kirchheim Teck) auch der schnellste der gesamten Runde. Er war im Bereich der Südkante der Schwäbischen Alb tragende Linien, d.h. aufgereihte Aufwinde, abgeflogen, unter denen er „quasi den Tempomat auf 190 km/h“ stellen konnte, wie er mit einem Smiley garniert schrieb. Mit zeitraubendem Kreisen Höhe zu tanken konnte er sich daher über weite Strecken komplett sparen. Im selben Bereich war Bastian Hörber unterwegs, dessen mit 130 km/h etwas geringerer Schnitt sicher auch dem deutlich älteren Flugzeugmuster zuzuschreiben war. Das Höhenprofil seines Fluges ähnelte dem von Rodewald - beiden gelang es, die tragenden Linien zu erkennen und optimal zu nutzen. Wertungsflug Nummer drei war bereits am Samstag erflogen worden. Andreas Kleemann war mit Copilot Lars Linkner (dem schnellsten der Vorwoche) ein Dreieck von fast 700 km geflogen und hatte im ersten Teil der Strecke  über Alb und Schwarzwald ebenfalls unter aufgereihten Wolken  120 km/h Schnitt erzielt.

Weitere fünf Piloten erzielten Wertungsflüge mit Schnitten zwischen knapp 100 und 120 km/h, was die derzeit hohe Leistungsdichte im Verein unterstreicht. Mit Rundenrang 2 sprangen wir in der Tabelle vom 20. auf den 12. Rang. Da es in diesem Tabellenbereich recht knapp zugeht (der LSR Aalen liegt zum Beispiel mit nur 6 Punkten mehr derzeit auf Rang 9) wird es in den nächsten/ letzten Runden nun wieder richtig spannend.

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