Donnerstag, August 24, 2017

SF-Bundesliga, letzte Runde: Bisher beste Endplatzierung!

Die Segelflugbundesliga 2016 verabschiedete sich in diesem Jahr mit sehr schwierigem Flugwetter. Der Samstag war fast gar nicht fliegbar und der Sonntag wartete mit strammem Westwind und Regengefahr auf. Trotzdem konnten wir drei Wertungsflüge melden und uns mit Tabellenrang 12 unter den 30 besten Segelflugvereinen Deutschlands so hoch wie noch nie platzieren!

Dabei hatten wir sogar einen strategischen Vorteil:  Ein großer Teil des Vereins war zu dieser Zeit im Fluglager im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, dazu nahmen 10 km südlich davon zwei der besten Gmünder Streckenflieger in Landau an einem Qualifikationswettbewerb teil. Theoretisch stand also neben dem Hornberg ein zweites potentielles Fluggebiet zur Verfügung – allein das Wetter war in der Pfalz überhaupt nicht für längeres Fliegen geeignet.

So machten sich Benny Schüle, Tobias Stein und Tobias Ladenburger am Sonntag auf dem Hornberg auf, um die gute Platzierung der vorletzten Runde zu retten. Zunächst flogen sie in enger Formation nach Süden ab und überquerten die Alb. Südlich der Alb konnten sie zunächst gegen, dann mit dem Wind unter aufgereihten Cumuli ohne Thermikkreise richtig Tempo machen, bis Stein und Schüle schließlich zu tief kamen und ihre Motoren aktivieren mussten. Schüle und Ladenburger jagten danach, der zunehmenden Regengefahr wieder nach  Norden ausweichend, noch zweimal mit hohem Tempo unter „Wolkenstraßen“ zwischen Kochertal und Donauwörth hin und her. Ladenburger, der als einziger mit einem Flieger ohne Motor unterwegs war, flog danach mit einem Top-Schnitt von 106 km/h „im Gepäck“ zum Hornberg zurück. Schüle hängte noch einen dritten Teil bis fast nach Ingolstadt an, da sein Flug ja erst ab dem Abstellen des Motors zählte, und erreichte am Ende einen Schnitt von 84 km/h. Stein lieferte mit seinem bis zum Start des Motors gültigen Flug trotz geringerer Schnittgeschwindigkeit ebenfalls entscheidende Punkte, mit denen die Gmünder schließlich Rundenrang 15 und in der Schlusswertung der Segelflugbundesliga einen hervorragenden Tabellenrang 12 erreichten.

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