Sonntag, November 19, 2017

Bundesliga, Letzte Runde und Top-Endergebnis!

Es ist Bundesliga-Ablösung: Während in den Fußballstadien am Wochenende wieder angepfiffen wurde, ging die Segelflugbundesliga in ihre Finalrunde. Wir haben dabei in diesem Jahr so gut wie noch nie abgeschnitten. In der U-25 Liga eroberten unsere Junioren den Vizemeistertitel und in der ersten Liga landeten wir unter den 30 besten deutschen Vereinen auf Platz 6!

In der Juniorenliga war es ein Erfolg mit Ansage: Fünf junge Gmünder Streckenflieger, darunter mit Kai Schulz sogar ein Scheinneuling, hatten sich im Frühjahr das Ziel gesetzt, in der U-25 Liga mindestens unter die ersten fünf zu kommen. Schon in der vierten Runde im Mai hatten Sie dieses Ziel mehr als erreicht und sich auf Rang drei platziert. Zusammen mit den beiden Spitzenreitern SFZ Königsdorf (Bayern) und SFG Stadtlohn (NRW) dominierten sie die Tabelle dann als „Bronzewächter“ bis zum Schluss. Die Aufgabe: An jedem Wochenende mindestens zu dritt ins Rennen zu gehen, gute Schnittgeschwindigkeiten erzielen und dabei möglichst keine Runde auszulassen. Das Ganze war eine echte Teamleistung, welche die Jugendmannschaft noch mehr zusammengeschweißt hat. Am Sonntag gingen Lars Linkner, Nino Welz und Johannes Frey schließlich ein letztes Mal ins Rennen. Bei anspruchsvollen Bedingungen holten sie noch einmal alles heraus und sicherten den in Runde 18 erstmals eroberten zweiten Rang in die Schlusswertung.

In der ersten Bundesliga gab es so etwas wie eine Wachablösung: Neben den bekannten Spitzenpiloten des Vereins traten weitere Piloten stärker in Erscheinung. Diesen Sonntag war es einmal mehr Kai Kunze, der im Arcus-Doppelsitzer mit Copilot Michael Lange den besten Schnitt einflog. Dass der Flug des Junioren Lars Linkner einmal mehr neben der U-25-Liga auch in die Wertung der ersten Bundesliga kam, zeigte das Niveau, auf dem diese Nachwuchspiloten unterwegs sind. Ein schöner Erfolg der konsequenten Streckenflugausbildung, die bei den Gmünder Segelfliegern betrieben wird. Drittschnellster war Andi Hachtel, der mit seinem bisher schnellsten Flug überhaupt (und dem schnellsten mit einer LS3a an diesem Wochenende) zum ersten Mal in die Bundesligawertung kam.

Den Sieg in der ersten Bundesliga errang in diesem Jahr übrigens der LSR Aalen.

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