Freitag, Dezember 15, 2017

Neue Flugschüler und erste Schritte zukünftiger Berufspiloten

Eigentlich ist jetzt Segelflughochsaison, auch wenn das Wetter gerade zu wünschen übrig lässt. Zum Glück braucht man zur Segelflugausbildung, die ja zunächst vor allem das Erlernen von Start und Landung beinhaltet, keine Thermik, und so wurde auch am vergangenen Sonntag dn 21. Juni  fleißig geschult. Seit Anfang Juni sind auch unsere beiden neuen Flugschüler, Melissa Pfitzer und Nikola Lalovic, bereits das dritte Wochenende mit dabei.

Melissa Pfitzer ist die jüngste aus einer echten Fliegerfamilie. Ihr Vater war früher Pilot und auch Ihre beiden älteren Brüder haben bei uns eine Segelflugausbildung absolviert. Sie selbst hat trotz ihrer erst 14 Jahre schon einen recht klares Ziel vor Augen: Sie will Berufspilotin werden, am liebsten bei der Lufthansa. Dass eine Segelflugausbildung dafür der richtige Start ist, beweist Maximilian Suritsch, der vor einigen Jahren bei uns ebenfalls zuerst den Segelflugschein erwarb und inzwischen eine Berufspilotenlizenz in der Tasche hat. Daneben fliegt er übrigens auch weiterhin gern auf dem Hornberg Flugzeugschlepps oder auch mal die Ka-6.

Nikola Lalovic kommt aus Karlsruhe und besucht in Schwäbisch Gmünd das Landesgymnasium. Er wurde von seinem Lehrer und Fliegergruppenpilot Bernd Kilian mit dem „Flugvirus“ infiziert, der für seine Schüler nebenbei immer wieder auch Schnuppertage auf dem Hornberg organisiert.

Die Gunst der Stunde nutzte daneben auch Timm van Nie, der im letzten Jahr seine Flugausbildung begonnen hat. Da der LS4-Ausbildungseinsitzer derzeit von Ingo Treuter auf der Deutschen Meisterschaft in Zwickau geflogen wird, hat er nach 25 Starts auf diesem Muster am vergangenen Wochenende erfolgreich auf das nächst stärkere, den Discus b umgeschult. Auch er hat professionelle Ambitionen: Er strebt eine Laufbahn als Jetpilot bei der Bundeswehr an!

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