Freitag, Dezember 15, 2017

Die Ursprünge der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd reichen zurück bis ins Jahr 1925. Damals erfolgte der erste lose Zusammenschluß von an der Fliegerei Interessierten in Schwäbisch Gmünd. Das erste Flugzeug, ein "Optiz-Gleiter", flog im Sommer 1928.

 

Das Fliegen haben sich die Flugbegeisterten damals fast auschließlich noch, unter teilweise heftiger Zerlegung der selbstgebauten Flugzeuge, im Selbstunterricht beigebracht.Im selben Jahr erfolgte die offizielle Anerkennung der Flug- und Arbeitsgruppe Gmünd I durch den Württembergischen Luftfahrtverband e.V.

Mitte der dreißiger jahre erfolgte Zug um Zug eine zunehmende Einflußnahme der Nationalsozialisten auf alle Lebensbereiche.
Auch die Luftfahrt und der Luftsport blieben davon nicht verschont.Der Württembergische Luftfahrtverband mit seinen Flug- und Arbeitsgruppen wurde aufgelöst. Es durften sich nur noch Jugendliche fliegerisch betätigen, die der Hitlerjugend angehörten. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde den Deutschen von den Siegermächten das Fliegen in jeder Form verboten.

1950 wurde der Segelflug in Deutschland wieder erlaubt. Am 19. August 1950 gründete sich in Schwäbscih Gmünd der "Verein für Segelflugsport", der ab 7. Oktober 1950 dann "Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd" hieß. Stück für Stück wurde der Verein nun wieder aufgebaut ud wuchs kontinuierlich. 1977 wurde schließlich die erste eigene Halle eingeweiht. Als diese für den wachsenden Flugzeugpark zu klein geworden war, folgte 1996 direkt daran angebaut eine zweite.

Heute zählt die Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd e. V. mit ihren etwa 160 Mitgliedern und Förderern zu den mittelgroßen Luftsportvereinen in Deutschland.
Die Fliegergruppe sieht ihren Zweck darin, nach Maßgabe der bestehenden Gesetze, die Luftfahrt, insbesondere den Luftsport zu fördern und zu pflegen.
Eines der Hauptanliegen ist vor allem die Betreuung und Förderung der Jugend. Der Verein ermöglicht als Ausbildungsstätte nicht nur jungen Menschen einen kostengünstigen Einstieg in die Fliegerei. Dies ermöglichen ausschließlich ehrenamtlich tätige Mitglieder, die u.a. als Fluglehrer, Werkstattleiter, Flugzeugwarte, Fallschirmpacker, Schlepppiloten usw. unverzichtbare Dienste leisten.

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