Freitag, Dezember 15, 2017

Acht auf einen Streich: Jahresnachprüfung unserer Segelflugzeugflotte an einem Tag!

Am Samstag den 18. Februar gegen 8 Uhr versammelte sich unsere gesamte, in Hänger verpackte, Segelflugzeugflotte auf dem Flugplatz Heubach. Wie in jedem Jahr galt es, die Flugzeuge der vorgeschriebenen Jahresnachprüfung zu unterziehen. Ein Novum war jedoch, dass erstmals tatsächlich alle acht Vereinssegelflugzeuge an nur einem Tag geprüft werden konnten, und dass zu einem Zeitpunkt, an dem in früheren Jahren gewöhnlich noch mehrere Flugzeuge mitten in der Wartung waren.

Der in diesem Jahr einmalig schnelle Fortschritt der Winterarbeiten war vor allem der Tatsache geschuldet, dass an fast allen Flugzeugen gleichzeitig gearbeitet werden konnte, da uns mit der neu übernommenen Werkstatt auf dem Hornberg derzeit zwei Werkstätten zur Verfügung stehen. Der besonders früh angesetzte Prüftermin spornte die Flugzeugverantwortlichen und ihre zahlreichen Helfer zu Höchstleistungen an und so waren alle Flieger pünktlich fertig.

Acht Flugzeuge an einem Vormittag prüfen zu lassen, war allerdings eine Herausforderung für sich. Die acht Flugzeugpaten und sechs Helfer waren daher am Samstag bereits extrem früh auf den Beinen: 7:45 Uhr war das erste Flugzeug aufgebaut und Hartmut Sammet vom Luftfahrttechnischen Betrieb LTB Sammet konnte mit der Arbeit beginnen. Von jedem Flugzeug wurden zunächst Rumpf und Tragflächen einzeln überprüft, danach ging es zur kompletten Funktionskontrolle im fertig montierten Zustand sowie zur Kontrolle aller wichtigen Teile im Cockpit. Derweil holte ein zweites Team bereits den jeweils nächsten Flieger aus dem Hänger und sorgte so für einen flüssigen Arbeitsablauf. Nur bei einem der Flugzeuge entdeckte Sammet einen kleinen Defekt an einem Wassertank in einer der Tragflächen. Dieser konnte aber direkt vor Ort repariert werden, so dass keine Wiedervorstellung notwendig wurde. Auch an der Ka-6, dem mit Baujahr 1955 ältesten Flugzeug der Gmünder Flotte, gab es nichts zu beanstanden.

Zur Mittagszeit war der letzte Flieger geprüft und die Flotte machte sich auf den Weg zum Hornberg. Dem Start in die Segelflugsaison 2017 steht somit nichts mehr im Weg - es fehlt einzig noch der Frühlingsanfang mit den ersten thermikerzeugenden Sonnenstrahlen.

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